yerevan

nach fast drei wochen in doch eher einfachen bis sehr einfachen verhältnissen fühlen wir uns bei der ankunft in der 1.5 millionen-stadt wie höhlenmenschen. für einmal fällt unser lada auf und man sieht uns nicht schon wegen unserer kleidung an, dass wir touristen sind. der erste eindruck ist äusserst sympathisch: das wetter lädt zum besuch eines der unzähligen strassen-cafés ein. die fussgängerzonen sind superschön und wir können endlich wieder normale schuhe anziehen, ohne angst, sie im schlammloch zu verlieren. obwohl natürlich auch yerevan für westliche verhältnisse sehr günstig ist, merkt man in der innenstadt sofort, dass hier der standard um einiges höher ist als im rest von armenien. auch die mode sieht nicht mehr nach spreitenbach aus, sondern eher nach zürich...wir werden die kommenden tage also quasi re-sozialisiert.